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ist die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) zuständig (www.crus.ch).
 
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Virtueller Campus Schweiz

Zusammenfassung

Das Bundesprogramm Virtueller Campus Schweiz (SVC: Die Abkürzung SVC, aus dem englischen "Swiss Virtual Campus", wurde auch für das Deutsche und Französische gewählt.) fügt sich ein in einen Prozess mit dem Ziel, die "Informationsgesellschaft" zu fördern sowie die Bildung und insbesondere die Hochschulbildung von den Möglichkeiten profitieren zu lassen, die durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verfügung stehen. Der SVC will damit den Studierenden eine virtuelle Mobilität anbieten, das heisst die Möglichkeit, Lehrangebote von anerkannter Qualität am Bildschirm zu verfolgen. Praktisch besteht das Hauptziel also darin, Unterrichtseinheiten zu entwickeln, die auf Internet verfügbar sind. Der im Jahr 1999 mit einem Impulsprogramm lancierte Virtuelle Campus Schweiz wird in den Jahren 2004–2007 mit einem Konsolidierungsprogramm fortgesetzt. Es wird durch projektgebundene Beiträge nach Universitätsförderungsgesetz (UFG) finanziert. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) und die Fachhochschulen (FH) nehmen mit ihren eigenen Mitteln ebenfalls am Programm teil. An ihrer Sitzung vom 16. Oktober 2003 genehmigte die SUK den "Ausführungsplan 2004–2007", der den organisatorischen und finanziellen Rahmen des Programms für die neue Finanzierungsperiode festlegt.

Das Konsolidierungsprogramm nimmt im Wesentlichen die Ziele des Impulsprogramms wieder auf, das sich auf die in der Botschaft BFT 2000–2003 definierten Grundzüge stützte. Gewisse Anpassungen wurden dennoch angebracht, um den Erfahrungen Rechnung zu tragen und um sich besser in den gegenwärtigen Kontext der Hochschulen einzufügen. Sie betreffen insbesondere die Modalitäten der Finanzierung und Entwicklung der Projekte sowie die Programmorganisation. Das Konsolidierungsprogramm umfasst vier Finanzierungsteile :

*    Kompetenz-, Dienstleistung- und Produktionszentren an jeder Hochschule
*    Nutzung und Unterhalt der entwickelten Projekte
*    Entwicklung neuer Kurse (neue Projekte)
*    Dienstleistungen für die Hochschulen und die Koordination

Auf organisatorischer Ebene wünschte die SUK, dass die Hochschulrektorate angesichts der Entwicklung des Programms und der prioritären Zielsetzung der CRUS, die universitäre Bildung zu stärken und die Lehre insbesondere mit Rückgriff auf die Informations- und Kommunikationstechnologien zu erneuern, eine grössere Verantwortung in der Umsetzung des Programms SVC übernähmen. Dies fand seinen Ausdruck insbesondere in der Übertragung der operationellen Programmverwaltung – und namentlich der Koordinationsstelle – an die CRUS ab 2004 und in der finanziellen Unterstützung von "Kompetenz-, Dienstleistungs- und Produktionszentren" an jeder Universität. Mit den neuen Programmstrukturen wird die Verbindung zwischen dem Programm SVC und den Universitätsrektoraten in Zukunft selbstverständlich direkt von der CRUS selbst übernommen. Daher wurde die 1999 eingesetzte Kommission Virtueller Campus Schweiz Ende 2003 aufgelöst.

Kontakt:


Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS)
Koordinationsstelle Virtueller Campus Schweiz
Christian Hohnbaum
Sennweg 2
CH - 3012 Bern
Tel.: 031 306 60 59
Fax: 031 306 60 50
e-mail: svc@crus.ch

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Letzte Aktualisierung: 26.09.05